Typo3 Redesign mit Virtual Server L von Hosteurope?

Es ist mal wieder an der Zeit etwas „Neues“ auszuprobieren.
Seit einiger Zeit befindet sich eines meiner Projekte, der Kontaktanzeigen – Ratgeber, auf stetigem Sinkflug. Teils wohl aus Vernachlässigung, die aber zu einem guten Teil aber auch aus der extrem schlechten Wartungsmöglichkeit dieser Seite resultieren mag.
Die Webseite basiert auf einem vor Jahren bei Template-Monster erworbenen Dating-Seiten HTML-Template mit Inline Styleangaben für die HTML-Tags und einer derbe unübersichtlichen Navigationsstruktur.
Da auf Kontaktanzeigen Ratgeber kein CMS zum Einsatz kommt und der Inhalt „Hardcore“ in die HTML-Seiten geschrieben ist, sind Erweiterungen der Seitenstruktur immer sehr aufwändig und Zeitintensiv.

Kurz: Ein komplettes Redesign dieses Singlebörsen Ratgebers steht nun an. Dabei möchte ich auch nach langer Zeit der Markentreue mal etwas anderes ausprobieren als das 1&1 Hosting. Denn 1&1 ist bei mir noch Stammhoster aus „deutschen Zeiten“, mit dem Umzug in die Schweiz konnte ich die 1&1 Verträge zwar auf den noch verbliebenen deutschen Zweig retten, Supportanfragen oder neue Bestellungen gestalten sich aber nicht ganz so einfach, da 1&1 für das deutschsprachige Ausland durch die 0900’er Supportnummern schlicht nicht erreichbar ist. Auch erschien mir der Support in „Krisenzeiten“ etwas unflexibel. Im Gegenzug bietet der Kölner Hoster „Hosteurope“ ein Europaweit zum Nulltarif erreichbares Supportcenter und vergleichsweise günstige Hostingangebote. Warum also nicht mal „fremdgehen“!?

Klar ist, das die Kontaktanzeigen Ratgeber Seite nun auf ein CMS umgestellt werden muss, um auch in Zukunft bestehen zu können. Zu gross ist in dem Segment der Druck der Nachahmerseiten und Thin-Affiliates, die zwar zu 99% nur das schnelle Geld im Kopf haben, aber trotzdem den Suchindex aufblähen und teilweise recht erfolgreiche Strategien im Kundenfang fahren. In den letzten Monaten setzte ich für Contentlastige Projekte immer auf das Blog-CMS „WordPress“, das sich sehr einfach installieren und warten lässt. Mittels sogenannter „Magazine-Style“-Themen kann man mit WordPress auch mit relativ geringem Mitteleinsatz meiner Meinung nach ganz ansehnliche Seiten produzieren. Sofern man allerdings im Seitenbaum und in der Navigation höhere Anforderungen stellt, kommt man mit WordPress recht schnell an die Grenzen des mit vernüftigem Aufwand machbaren.

Meine Wahl fiel daher (mit dem nötigen Respekt vor der Aufgabe) auf das frei erhältliche Content-Management System Typo3. Etwas, an das ich mich bislang noch nicht wirklich heran getraut habe. Denn Typo3 ist nicht nur mächtig und flexibel, sondern auch extrem anspruchsvoll in der Einarbeitung und damit für die erstmalige Umsetzung eines Projektes. Für das Templatedesign konnte ich meinen bevorzugten Webdesigner gewinnen, diesmal kommt also kein Design von der Stange zum Einsatz.
Die Templates werden innerhalb Typo3 mit der Erweiterung „Templavoila“ geparst. Dieses Vorgehen ermöglicht durch die Verwendung der „Flexible Content Elements“ eine Abkehr vom rein spaltenorientierten Design, Typoscript bietet schliesslich als komplexe Konfigurationssprache die Möglichkeit z.B. Menüstrukturen extrem flexibel und effektiv anzuzeigen und zu verwalten.

Da Hosteurope zur Zeit für das kleinste Virtual-Server Angebot drei Monate keine Grundgebühr erhebt, habe ich nun mal so einen Server geordert. Ob die auf der Hosteurope Webseite genannten Systemressourcen für den Betrieb von Typo3 ausreichen?

Ich werde weiterberichten und dieses Redesign-Projekt auf dieser Seite dokumentieren.

Nachtrag 09:31 Uhr.
Auf die Bestellung kam postwendend das Mail mit den Zugangsdaten für den Hosteurope Kundenbereich. Derzeit sind aber alle Menüpunkte deaktiviert, da ich noch keinen Aktivierungscode habe, den ich per Post erhalten soll.

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