4. Jun, 2009
Es wird ein heisser Sommer. Kaum nachdem es “Bing” gemacht hat, experimentiert Google anscheinend mit neuen Suchformaten.
Die Kollegen von “SEO-United” haben vor einigen Stunden einen Screenshot gezwitschert, der ein Suchfeld innerhalb der Ergebnisse von Google anzeigt. Mit diesem Suchfeld wäre es dann möglich, eine Seiten-interne Suche direkt aus der Suchergbnisseite von Google heraus auszulösen. Der Umweg über die Start- oder eine der Sitelink-Seiten wäre also unnötig. Der User würde so noch schneller und vor allem direkt zum Gesuchten finden.
Kommt ein durchschnittlich begabter Internetuser mit den vielen Möglichkeiten, die Google anbietet, überhaupt noch sinnvoll zurecht?
Haben die Seitenbetreiber Spass daran, wenn die User plötzlich erheblich weniger Seitenabrufe produzieren und damit die Einnahmen aus Werbung und Co. sinken?
29. Mai, 2009
Einigen von Ihnen mag es bereits aufgefallen sein, das bei Google seit einiger Zeit parallel zur Eingabe des Suchtextes in den Suchschlitz von Google generierte Suchvorschläge erscheinen, die Ihnen die Eingabe vereinfachen sollen.
Für Webseitenbetreiber stellt sich die Frage, wie stark sich dieses neue Feature auf das Besucheraufkommen auswirkt. Denn denkbar wäre es zumindest, dass ein potentieller Besucher sich von seiner eigentlichen Suchabsicht ablenken lässt und so über Google Suggest zu einem anderen Angebot geleitet wird. Auch wäre es möglich, dass durch Google Suggest die Anzahl der “Vertipper”, also der Besucher, die über einen Tippfehler im Google Suchfeld zu einem finden, abnimmt. Immerhin sind waren diese Vertipper mit ein Grund, z.B. in den Keyword-Listen im Seitenheader gerne mal einen Buchstabendreher unterzubringen ;)
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12. Mai, 2009
Regelmässige Leser mögen sich vielleicht erinnern, das ich im Dezember mit einem Umbauprojekt gestartet bin. Dabei geht es darum, eine relativ schlecht zu wartende – aber in Google einigermassen gut gelistete - Webseite in ein Typo3-Projekt zu überführen und dann möglichst ohne einen Rankingverlust in Google zu relaunchen.
Das Problem des sogenannten “Double-Contents” ist hierbei – wie bei vielen CMS Systemen übrigens – nicht zu unterschätzen.
Double Content bedeutet, dass ein Inhalt unter mindestens zwei verschiedenen Abrufadressen im Internet erreichbar ist. Suchmaschinen wie Google kommen in mehr oder weniger regelmässigen Abständen vorbei und indizieren den Inhalt einer Seite. Ist eine Seite unter mehreren Adressen erreichbar, wäre es unsinnig, alle gefundenen Varianten nebeneinander aufzulisten. Die Suchmaschinen versuchen dann also zu ermitteln, welche dieser Adressen die Original-Adresse ist und löschen alle anderen Adressen aus dem Index.
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26. Mrz, 2009
Das ist wohl wie die Geschichte vom Saulus, der zum Paulus mutierte.
Wir erinnern uns: 2006 bis 2007 war die Blütezeit der Artikelverzeichnisse.
Dabei handelte es sich meist um Weblog-basierte Systeme, in die man nach belieben irgendwelche Artikel einstellen konnte und durch Verlinkung der eigenen Webseite aus diesen Artikeln heraus seine Linkpoularität steigern konnte.
Das sollte dann, den Betreibern der Artikelverzeichnisse nach, zu besseren Suchpositionen insbesondere bei der Suchmaschine Google führen.
Mittlerweile hat Google das Spiel durchschaut und bei den allermeisten Artikelsystemen den virtuellen Stecker gezogen: Die künstlichen und damit als Empfehlungsgeber wertlosen Links aus diesen Seiten sind einfach entwertet worden.
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6. Mrz, 2009
Früher, und das ist noch gar nicht so lange her, nannte man Internetseiten, die billige Adwords-Klicks kauften und darauf spekulierten, das die so gewonnenen User auf die auf der Zielseite angebotenen Adsense-Anzeigen klickten, schlicht und einfach Arbritage-Seiten.
Solcherlei Seiten, meist bar jeden Nutzwerts, stehen auch relativ hoch auf der Fahnungsliste der Googleschen SPAM-Jäger und werden, sobald entdeckt, aus dem Google-Index verbannt.
Am 26.02.2009 veröffentlichte das Google-Adsense Marketing Team aber den folgenden Post auf dem Google-Adsense Blog: http://adsense-de.blogspot.com/2009/02/gewinnt-neue-kunden-mit-google-adwords.html
Darin werden Publisher, also Webmaster, die Adsense zur Generierung von Umsatz auf Ihrer Webseite einsetzen, explizit aufgefordert, Adwords auszuprobieren um mehr und neue Besucher für die Webseite zu gewinnen:
Natürlich ist Euch dies schon bekannt, schließlich nutzt Ihr bereits AdSense, um am wachsenden Online-Geschäft teilzuhaben. Wenn Ihr die Besucherzahl auf Euren Websites erhöhen wollt, könnt Ihr unser Werbeprogramm – AdWords – nutzen.
Ist die Finanzkrise nun auch bei Google angekommen und müssen Einnahmen um jeden Preis generiert werden?
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3. Dez, 2008
Am 12. November hat Google über den Webmaster Central Blog ganz offiziell und zum freien Download eine Anleitung für bessere Positionen in den organischen Suchergebnissen veröffentlicht.
Im Prinzip steht für Web-Menschen, die täglich Seiten für das Web erstellen oder verbessern, nicht viel Neues drin. Der Anfänger oder der normale Homepage-Besitzer von Nebenan wird bei der Lektüre sicher das eine oder andere AHA-Erlebnis haben.
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21. Aug, 2008
Vor einigen Tagen bemerkte ich auf einer meiner Webseiten einen gradezu dramatischen Rückgang der Besucherzahlen. Davon aufgeschreckt, stellte ich fest, das in einigen Suchabfragen bei Google die Seite unter den wichtigen Suchbegriffen nicht mehr auffindbar war.
Eine Abstrafung? Aber warum!? Es handelt sich bei der Seite um ein WordPress-Projekt, das ich mehr aus Spass an der Freude und am Hobby unterhalte. Erkennbare Verstösse gegen eine Guideline liegen da sicher nicht vor, auch wurde nur begrenzt und sehr zurückhaltend Suchmaschinenoptmierung betrieben.
Ganz im Sinne von “Guter Inhalt kommt von allein auf gute Positionen”.
Bis vor einigen Tagen hat das alles auch prima funktioniert, die Besucherzahlen haben sich bis auf 200 Besucher pro Tag entwickelt – Nicht schlecht für einen Infoblog über ein regionales Nischenthema.
Mehr zufällig überflog ich bei der Problemanalyse einen Infotext auf einem Google-Suchergebnis. Komisch, die Worte kamen mir irgendwie bekannt vor. Und das diese Seite exakt auf der Position zu finden war, die vorher mein Projekt einnahm, machte nun doch etwas stutzig.
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3. Jul, 2008
Die meisten von uns “Web-People” haben die eine oder andere ungenutzte Domain im (privaten) Portfolio.
Irgendwann mal eine gute Idee gehabt, der optimale Domainname für das im Embrionalstadium befindliche Projekt war grade frei und Zack! – Den Domainnamen registriert.
Dummerweise hat man ja immer noch etwas anderes, wichtiges, zu tun und so rutscht die soeben frisch erworbene Domain langsam aber sicher in die Tiefe des Domain-Portfolios. Mit dem obligaten “Under Construction” Schild: Es kommt ja bald mal was; Nur wann, weiss ich nicht :)
Um solche Fälle kümmern sich die diversen Domain-Parking Anbieter, wie z.B. die zum 1&1 Konzern gehörende Sedo GmbH. Dort kann man sich anmelden und dann die ungenutzten Domainnamen auf eine spezielle, von Sedo bereitgestellte, Adresse zeigen lassen.
Jedesmal, wenn jemand zufällig vorbeikommt und dann auf eine von Sedo angebotene Werbung klickt, erhält man dann ein paar Cent Beteiligung an den Werbeeinnahmen.
Das Problem bei dieser Art Parking:
- Die Domain erhält keinerlei für das Thema relevante Inhalte und wird daher z.B. über Google kaum Besucher generieren. Die Parking-Einnahmen werden sich also ausschliesslich über sogenannte “Type-In”-Besucher generieren. Das sind Besucher, die den Domainnamen direkt in die Adresszeile Ihres Browsers eintippen.
- Die Domain wird von Google “entwertet”, da ausschliesslich Werbeanzeigen zu finden sind. Nennt man auch “Made for Adsense”, oder kurz “MfA”.
Solche “Angebote” fallen triggern einen Filter und ehe man sich versieht, ist die wertvolle Domain stigmatisiert und zumindest mittelfristig für einen “Ernsteinsatz” verbrannt.
Nun ist es aber Aufwändig für jeden Domainnamen einen eigenen Webspace einzurichten, evtl. ein CMS zu installieren oder einfach nur ein paar HTML-Seiten mit passenden Texten zu füllen. Ausserdem haben solche Lösungen das Problem, nur eine eher mittelmässige Google-Performance “hinzulegen”.
Eine wirklich gute Lösung dafür bietet das Blog-Tool WordPress an.
Die nötigen Erweiterungen installieren, konfigurieren und ein passendes Design aufspielen ist eine Sache von nichtmal einer Stunde.
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9. Jun, 2008
Wenn Sie irgendwann einmal vor der Aufgabe stehen, eine Webseite bekannter zu machen, sind Einträge in Webkataloge auf den ersten Blick der einfachste Weg für mehr Besucher und zu besseren Google Positionen.
Aber nur auf den ersten Blick. Denn genauer hingeschaut, bringen über den Daumen gepeilt 90% aller Webkataloge keinen Vorteil, geschweige denn “echte” Besucher für die eigene Seite.
Im Gegenteil: Weil viele dieser Webverzeichnisse sogenannt “Backlinkpflichtig” sind (also als Gegenleistung für eine Aufnahme einen Verweis auf den Katalog oder eine andere Seite fordern) , schwächen Sie durch den Eintrag die Wertigkeit Ihrer eigenen Seite und stärken den Web-Katalog oder – noch schlimmer – ein Projekt des Besitzers des Kataloges.
Die weitaus meisten der im Internet vorhandenen Kataloge sind einen Eintrag Ihrer Webseite nicht wert. Lesen Sie hier, warum das so ist, wie Sie die wenigen vorhandenen Webkatalog – Perlen im Internet erkennen und erfolgreich für das Marketing Ihrer eigenen Seite nutzen.
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10. Apr, 2008
Interessiert es Sie, wie Ihr Mitbewerb im Internet verlinkt ist? Möchten Sie wissen ob die Webseiten, die bei Google “über” Ihrer Seite stehen, Links kaufen? Ist es möglich, das der einer oder andere Ihrer Linkfreunde plötzlich mit “nofollow” auf Ihre Webseite verweist?
Alle diese Fragen werde Ihnen kostenlos und innert Sekunden von www.linkdiagnosis.com beantwortet.
Benutzer des Firefox-Browsers können (und sollten) das PlugIn installieren, das die Auswertung erst richtig interessant macht. Für Internet-Explorer User gibt es leider nur die Basis-Variante. Vielleicht ein Grund, den FireFox mal auszuprobieren oder zumindest parallel zu nutzen?
Ich habe heute morgen jedenfalls einige Zeit auf Linkdiagnosis.com verbracht und einige “Aha”-Effekte gehabt…
Wenn mir nur jemand mal erklären könnte, was das Schweizerkreuz im Logo soll? Die Domain gehört jemandem aus England und einen Hinweis auf eine schweizerische Herkunft des Angebotes habe ich nirgendwo gesehen.