Archiv für Suchmaschinen




Fallbeispiel eines typischen Design-Fails: www.urlaub-cilento.de

www.urlaub-cilento.deEs kann passieren, dass Kommentatoren auf meiner Seite hier plötzlich “Opfer” eines ziemlich erweiterten Kommentars meinerseits werden. So wie es jetzt die Seite www.urlaub-cilento.de ”erwischt”.

Warum mache ich das? Ganz einfach: Vor einiger Zeit liess ich hier einen Artikel mit dem Thema “Wie man seine Webseite bei Google einträgt” fallen. Dieser sehr einfache Artikel findet bis heute einige Resonanz, vielleicht besonders, weil er sich an Anfänger und Einsteiger richtet, die mehr oder weniger verzweifelt versuchen Ihre Kunst- (Mach-) werke bei Google sichtbar im Index zu positionieren.

Vor einigen Tagen nun hat Pedro Bartel ebenfalls meinen Artikel aufgegriffen, kommentiert und unter Klarnamen (Danke dafür!) seine Homepage-Adresse hinterlassen. Das es sich beim Thema seiner Website um eine Region Italiens handelt, die ich selbst fast jeden Herbst bereise, hat vielleicht auch ein wenig zu diesem erweiterten Kommentar beigetragen…

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Bei Google anmelden: Webmaster Tools nutzen!

Hin und wieder lohnt es sich, im offiziellen Google Webmaster-Central Blog vorbeizuschauen: Am 03. August erklärten dort die beiden Webmaster Trend Analysten  &  eine interessante Alternative zum normalen Vorgehen bei der Anmeldung einer Webseite bei Google.

Kurz gesagt funktioniert das so: Sie melden sich in den Google Webmaster Tools an und fügen, falls noch nicht geschehen, die in Frage kommende Webseite zu Ihren Webseiten innerhalb der Webmastertools hinzu. Nachdem das geschehen ist, können Sie unter dem Punkt “Abruf wie durch Googlebot” im Menüpunkt “Diagnose” den Googlebot aktiv auf Ihre Seite loslassen und sich anzeigen lassen, wie der Googlebot Ihre Seite sieht.

Das ist ja schonmal sehr praktisch. Aber es geht noch mehr: Nachdem Sie also den Googlebot auf Ihre Seite losgelassen haben, erscheint die eingegebene Adresse in einer Statusanzeige, bei der der Abrufstatus normalerweise nach einigen Sekunden auf “Erfolgreich” wechselt. Im selben Moment wird hinter der Statusmeldung ein Link mit der Beschriftung “An Index senden” sichtbar.
Wenn Sie darauf klicken, können Sie das hinzufügen Ihrer Seite in den Google-Index aktiv anstossen. Eine Gewähr dafür, dass Ihre Seite aber auch aufgenommen wird, ergibt sich daraus nicht.

Mehr hierzu finden Sie in Englisch im Webmaster CentralBlog von Google »

 

Warnmail von Google: Benachrichtigung über unnatürliche Links

Und wieder einmal Google. Diesmal in den Webmastertools:
Nach ein paar Wochen hab ich dort mal wieder reingeschaut um zu sehen, welche neuen Funktionen und Informationen der Suchmaschinen-Primus mal wieder bereitstellt. Dabei sprang mir eine neue Benachrichtigung ins Auge:

Sehr geehrter Inhaber oder Webmaster von http://DAT-TUT-HIER-NIX-ZUR-SACHE

Wir haben festgestellt, dass auf einigen Seiten Ihrer Website eventuell Techniken verwendet werden, die gegen die Webmaster-Richtlinien von Google verstoßen.

Suchen Sie insbesondere nach möglicherweise künstlichen oder unnatürlichen Links, die auf andere Websites verweisen und zur Manipulation von PageRank dienen könnten. Zur unnatürlichen Verlinkung können beispielsweise verkaufte Links, die PageRank weitergeben, oder die Teilnahme an Linkprogrammen gehören.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Website entsprechend unseren Qualitätsrichtlinien zu bearbeiten. Nachdem Sie die Änderungen vorgenommen haben, stellen Sie einen Antrag auf Wiederaufnahme Ihrer Website in die Suchergebnisse von Google.

Falls Sie weitere Fragen zur Lösung dieses Problems haben, besuchen Sie das Webmaster-Hilfeforum.

Mit freundlichen Grüßen

Google Search Quality Team

Upps… Was ist passiert?
Warum ich, der ich doch Wasser predige – Beim Wein saufen erwischt?

Tatsächlich ;)

Ein wirklich altes Projekt von mir (> 10 Jahre) sauert schon seit gefühlten Ewigkeiten im Web herum und tut eigentlich immer noch, was es soll. Und wie es damals, in den Sturm-und-Drang-Jahren so war, hat man halt auch munter Links getauscht. Damals noch weniger um Google zu manipulieren als um sich gegenseitig Besucher zuzuschaufeln. Dabei wurden auch schon mal “blauäugig” Links getauscht und vergessen. Ich war (und bin) beim “gegenseitigen Linken” kein Profi.

Nun muss wohl der Spider von Google drüber gestolpert sein, dass eben einige von diesen Verlinkungen entweder auf bekannte Zielseiten verweisen, kritische Keyword-Verlinkungen beinhalten oder einfach Netzwerk-Charakter haben. So genau verrät uns das unsere liebste (weil quasi einzige) Suchmaschine nicht.

Eigentlich wäre ja schon längstens ein Relaunch der Seite notwendig.
Aber die Zeit, das schöne Wetter und überhaupt: Sie kennen das, wenn ein sekundäres Projekt dann primäre Aufmerksamkeit verlangen würde.

Warum ich aber nun einen Antrag auf Wiederaufnahme stellen soll, erschliesst sich mir nicht ganz – Die Seite ist noch genau wie vorher in den Suchergebnissen zu finden, lediglich der öffentlich abrufbare “PageRank” wurde herabgesetzt. Wenn es dabei bleibt, kann Google den Pagerank behalten: Dann erhalte ich weniger Linktauschanfragen, wie ich im vorigen Artikel bereits beschrieben habe.
By the way und hier etwas abschweifend: Lesenswert zu Thema Linktausch ist übrigens auch der Artikel hier: http://www.blogprofis.de/achtung-unlautere-linktausch-angebote/3774/

Das Vorgehen von Google liegt insgesamt klar auf der von mir erwarteten Linie. Nett, das es immerhin ein Warnmail gibt!
Mal sehen, ob es über die Page-Rank Abwertung hinaus noch andere Konsequenzen geben wird, die vielleicht einen Gang nach Kanossa (AKA Antrag auf Wiederaufnahme) nötig machen werden. Das Mail war zum Zeitpunkt, als ich es entdeckte schon mehr als eine Woche alt.

Auf jeden Fall hatte ich heute Nachmittag gut zu tun, alte Webseiten zu durchforsten und unnütze Verlinkungen zu entfernen.
OMG, waren das noch Zeiten, als es (für mich) noch keine Content-Management Systeme wie WordPress oder Typo3 gab: Berge von HTML-Seiten. Und allesamt statisch…

Mal sehen, was nun – nach dem konsquenten Entfernen aller alten Linktausch-Links – so passieren wird…

Der Gastartikel: Die neue Linkschleuder.

Stellen Sie sich vor, sie haben eine (private) Homepage, auf der Sie mit Begeisterung über Ihr Hobby berichten und über die auch schon einige interessante Kontakte mit Gleichgesinnten entstanden sind.
Da ist es nur normal, dass Ihre Homepage mit der Zeit auch von anderen Menschen, die das selbe Hobby haben auf deren Homepage erwähnt wird, einen Verweis von irgendeinem Fan-Forum erhält oder auch mal auf Twitter oder Facebook auftaucht. Wenn Sie dranbleiben und der Spass anhält, landen Sie vielleicht sogar in einem höher qualifizierten Webverzeichnis oder erhalten über eine Erwähnung aus Wikipedia heraus quasi den virtuellen “Adelsschlag”.

Was mit einem solcherart betriebenen Projekt passiert, ist nur logisch:
Google wird sich in Ihr Projekt verlieben. Nicht sofort, aber im Laufe der Monate werden Sie feststellen, das immer mehr an Ihrem Hobby interessierte Menschen auf ihre Seite finden, Ihre Texte lesen und Meinungen hinterlassen. Was wiederum dazu führt, dass noch mehr andere Seiten auf Ihr Projekt verweisen und Sie schlussendlich mit Ihrer Homepage richtig zu tun bekommen.

Da es sich ja eigentlich nur um ein Hobby handelt, werden Sie einige andere Webmaster kennengelernt haben und sich gegenseitig austauschen. Unter Umständen verstehen Sie sich so gut, dass Sie sogar auf die Idee kommen, gegenseitig Artikel auf der jeweils anderen Homepage zu schreiben. Denn Sie haben vielleicht etwas mehr Wissen in einem Bereich, an dem der andere über zusätzliche Infos froh ist – und umgekehrt.

Mit der Folge: Der Besucherstrom nimmt ständig zu.

Ein tolles Gefühl, das erst noch besser wird, wenn Sie entdecken, dass durch den gezielten Einsatz von Empfehlungen zum Thema sogar etwas Geld zu verdienen ist und Sie ihren zeitlichen Einsatz monetarisieren, also mit Ihrem Hobby im Internet etwas Geld verdienen, können.

Die virtuelle Welt könnte so schön sein, nicht wahr!?

Spätestens jetzt – wahrscheinlich schon viel früher – werden Sie kommen:
Die virtuellen Zecken, die sich in Ihre Homepage verbeissen und in Form eines “für beide Seiten vorteilhaften Content-Tausches” Ihr Vertrauen, Ihre Reputation und Ihre Kompetenz von Ihrem Projekt absaugen wollen.

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SEO: So macht Suchmaschinenoptimierung Spass!

Letztes Wochenende war ich mal wieder auf “meinem” See unterwegs. Bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Estavayer le Lac am nächsten Morgen, gelang mir das folgende Beweisfoto:

SEO - So macht Suchmaschinen-Optimierung Spass
Suchmaschinenoptimierung kann also durchaus eine wirklich lohnende Sache sein: So macht SEO richtig Spass.
Das Foto ist übrigens keine Trickserei! Dieses Boot gibt es auf dem Neuenburgersee in der Schweiz wirklich :)

Nochmal Google-Suggest: Wo kann ich….

Angeregt durch einen kurzen Artikel auf dem “Rent a SEO”- Blog musste ich einfach auch ein wenig mit Google Suggest spielen.
Lustig was die Leute so suchen, oder doch nicht? Ein Bild auf die Gesellschaft wirft es auf jeden Fall.

Auf jeden Fall ist Google Suggest mittlerweile eine interessante Informationsquelle für den “Long Tail” geworden. Geben Sie doch einfach mal Teile der Phrasen, die bei Ihnen in der Seitenstatistik aufschlagen, bei Google in den Suchschlitz ein…

Nicht vorenthalten möchte ich Ihnen aber das hier, als (nicht ganz ernsthafte) Anregung:

Google Visual Search und die schöne neue Welt.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind irgendwo im Urlaub und machen eine Stadtbesichtigung. Ein wunderschönes Gebäude taucht hinter einer Strassenbiegung auf und Sie fragen sich: “Was ist das denn für ein Haus?”.
Bislang musste man, um an die Information zu kommen, entweder einen Stadtführer, einen Stadtplan oder einen Reiseführer bemühen, vielleicht sogar einen zufällig vorbeikommenden Passanten fragen.

Google hat dieses “Problem” mal wieder erkannt und bietet uns einen revolutionären, weiteren Schritt hin zum bedingungslosen Cocooning: Google Visual Search.

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Sind Affiliate-Links für Google böse?

Richtig oder falschZum Verständnis: Affiliate – Links sind Verweise auf andere Webseiten, die der Webmaster der linkgebenden Seite nicht aus Nächstenliebe, sondern aus dem Streben nach Gewinn setzt. Ob man als Webmaster nun pro Klick auf den Link, pro Verkauf oder sonstige Aktion bezahlt wird: Immer wenn an die Aktion eines Besuchers über diesen Link eine Provisionszahlung geknüpft ist, handelt es sich um einen Affiliate-Link.

Zu komplex?
Nun eigentlich ist es ganz einfach: Wenn ich z.B. darüber schreibe, dass ich die Internetserver von Hosteurope ganz, ganz toll finde und gleich noch ein paar Gründe dafür nachschiebe, warum man nun unbedingt einen Hosteurope Server für seine Homepage haben sollte, dann macht es Sinn, auch aus dem Artikel heraus direkt auf das Hosteurope Angebot zu verlinken. Quasi als weiterführende Information, so wie von den Gründervätern des Webs gedacht.

Das kann man nun auf mindestens zweierlei Arten machen:

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Bei Google ganz oben: Wie wichtig sind die Meta-Tags wirklich?

Im Gespräch mit (potentiellen) Kunden und Bekannten, die weitläufig etwas von “Internet” und “Google” gehört haben, kommt immer wieder mal das Thema der Domainsichtbarkeit in Google auf. Interessanterweise ist in breiten Kreisen, selbst unter Agentur-Inhabern, die Meinung weit verbreitet, dass es genüge, ordentlich viele “Keywords” und die “Description” im Seitenkopf einer HTML-Seite auszufüllen, um dann wie von Geisterhand “bei Google ganz oben” zu stehen.

Im Kneipengespräch kann sich ein solcher Fachmann den bewundernden Blicken der anwesenden Mittrinkerschaft sicher sein. Klingt doch irgendwie nach Voodoo-Zauber: Da streut man unsichtbar ein paar geheimnisvolle Ingredienzien in den “Quellcode” der eigenen Seite und .. schwupps .. steht man “ganz oben, bei Google…”.

Aber welche Bedeutung haben diese geheimen “Meta-Anweisungen” denn effektiv und in der Praxis wirklich?

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Beta-Version der neuen Google Suche Online. Was gibt es Neues?

Wer dachte, das Google die neue Bedrohung durch die Microsoft-Suchmaschine “Bing” und den MS-Yahoo Deal einfach aussitzen würde, hat sich geirrt. Das Google Developer Team hat in Google – typischer Geheimhaltung die Suchmaschine komplett überarbeitet und nun in die öffentliche Testphase geschaltet.

Dabei handelt es sich, dem Social Media Guide “Mashable” zufolge, bei weitem nicht nur um ein Update. Die gesamte Suchmaschine wurde überarbeitet.

Bei meinen Tests haben sich die Suchergebnisse nicht sonderlich stark verändert, allerdings ist mir – genau wie den Kollegen von Mashable – aufgefallen, das zu bestimmten Abfragen aktuellere Ergebnisse mit in den Suchresultaten auftauchen. Wäre auch gut so, denn nicht nur mich wird wohl nerven, dass zu manchen Aktualitäten teilweise Jahre alte Beiträge auf den vorderen Plätzen erscheinen.

Wer es selber testen möchte, kann die Beta-Version des neuen Google unter der folgenden Adresse aufrufen:

Mehr Infos vom Google Team gibt es auf Englisch hier: