Chrome, Hosteurope und Plesk: Kein gutes Gespann!?

Ich habe mich in den letzten Monaten so an meinen neuen Browser, Chrome, gewöhnt, dass ich diesen schon gar nicht mehr in Frage stelle.
Deswegen wundere ich mich darüber das mir bislang noch gar nicht aufgefallen ist, dass ich mich nicht mit Chrome in die diversen Plesk-Backends meiner virtuellen Server bei Hosteurope einloggen konnte. Bei den vServern bei Strato hingegen habe ich diese Probleme nicht – da funktioniert Chrome tadellos.

Kann das jemand bestätigen? Chrome + Hosteurope + Plesk = Klappt nicht?

Der nette Hosteurope Mitarbeiter, den ich nach stundenlanger (!) Fehlersuche auf Serverebene kontaktierte, jedenfalls empfahl mir einen anderen Browser zu nehmen. Und tatsächlich – Safari zickt nicht…


So tun als ob: Mit squid und virtuellem Server auch in der Fremde daheim.

Kennen Sie das Problem? Sie sitzen schön gemütlich in Ihrem Büro und möchten z.B. für ein Affiliate-Netzwerk wie “Superclix” einen Partnerlink auf eine Webseite einfügen. Das klappt auch alles ganz toll, nur wenn Sie dann zum Test draufklicken, landen Sie ganz woanders.
Grosse Verwirrung, es ist doch alles richtig gemacht? Ach ja: Die “internationale Umleitung”, mein Büro z.B. ist in der Schweiz und das Programm richtet sich explizit nur an Deutsche. Da kann man nichts machen…. Oder?

Doch, kann man! Man kann nämlich einfach so tun, als ob man dort ist, wo man gar nicht ist. Das Zauberwort heisst hier “Squid” und ist ein Proxy-Server, der Ihre Anfragen von irgendwo auf der Welt am Standort Ihres virtuellen Servers entgegennimmt und dann an Ihrer Stelle die gewünschten Inhalte abruft.

Ich habe das im Fall Superclix erfolgreich getestet, und auch Zattoo verhält sich bei aktiviertem Squid-Proxy so, als wenn ich mit meinem Computer von Deutschland aus surfen würde. Dabei sitze ich hier in der Schweiz im Büro. Mitunter also ganz praktisch, so ein virtueller Server. Zumindest wenn man auf eines dieser mitunter lästig auf Zugriffe einer Region beschränkten Angebote im Web trifft.

Einen für Proxydienste tauglichen Internetserver erhalten Sie, auch als Schweizer Kunde, bei hosteurope.de.
Die Server und der Kundendienst sind wirklich gut!

Für die Schweiz fehlen mir Erfahrungswerte für eine Empfehlung, da ich keine Server mit Standort Schweiz betreibe: Das Preis-/Leistungsverhältnis spricht derzeit deutlich für einen Serverstandort in Deutschland. Wenn es auch hier mal vergleichbare Angebote geben sollte, werde ich mir das sicher überlegen.

“Meinen” Squid habe ich mit Basic-Auth eingerichtet, es wird also nach Username / Password Kombination gefragt, wenn man ihn von irgendwoher das erste mal nutzen möchte. Ausserdem schalte ich den Prozess auf dem vServer aus, wenn ich ihn nicht benötige. Das macht zwar etwas Umstände, aber da ich den Proxy nur benötige um z.B. bei Superclix Programmumleitungen zu testen, fühle ich mich einfach auf der sicheren Seite.

Dem Mailserver die Geschwätzigkeit austreiben: Backscatter mit Plesk eindämmen.

Man hat’s nicht leicht – aber leicht hat’s einen! Zum Beispiel immer wieder gerne am Montag nach den Ferien. Wenn die ersten Mails mal wieder auf was gröberes schliessen lassen, geeignet den mühsam errungenen Erholungseffekt in der grosse Wolke der Erinnerungen aufgehen zu lassen.

Zum Beispiel das Mail der Kundin K., das mir mitteilt, dass einer unserer Server angeblich auf einer Blacklist für Spammer steht.  Und tatsächlich: Auf Backscatter.org finde ich die angegebene IP als geblockt eingetragen. Eine klare Aufforderung zur Handlung, auch wenn ich geneigt bin anzunehmen, dass die Backsquatter-Liste nicht von den allermeisten Mailprovidern verwendet wird und unsere IP sich dort in wirklich guter, illustrer Gesellschaft befindet…

Was ist Backscatter überhaupt!? Zurückschnattern? Weiterlesen »

Update auf Plesk 9.5.2 auf Strato Power Server L

Nur mal schnell, weil ich’s gestern hatte und sonst vielleicht vergesse. Vielleicht interessierts ja sonst noch jemanden.

Die Strato Power Server werden aktuell mit Plesk 9.3.0 und einer recht aktuellen Ubuntu Hardy Installation ausgeliefert. Um nun auf das aktuelle Plesk Panel updaten zu können, sollte man zunächst im Kundenbereich (config.stratoserver.net // Serverkonfiguration // Plesk) beim betreffenden Server die aktuelle plesk-Lizenz aktivieren (PLESK_95_FOR_VZ). Die Wartezeit, bis die Lizenz gültig und herunterladbar ist, kann man damit überbrücken, das Update zu fahren.

Dazu als Root mittels SSH auf die Shell einloggen und

apt-get update
apt-get dist-upgrade

eingeben.

Dann wird Plesk 9.5.x aus den Repositories gezogen und installiert. Versuchts erst gar nicht mir dem Web-Installer, der bricht immer mit Lizenzproblemen ab. Nachdem dist-upgrade durchgelaufen ist, kann man die aktuelle Lizenz aus dem Config-Bereich von Strato herunterladen und im Plesk-Backend hochladen. Viola!

Achja: Vergiss vorher Dein Backup nicht!

vServer von Hosteurope und Strato im Vergleich. Teil 1: Die Bestellung.

Ein Kunde hostet derzeit sein Projekt auf einem V-Server 4.0 L von Hosteurope. Da gewünscht wird, eine “Ready-to-Switch” Backup-Lösung zu implementieren, soll ein ähnlicher V-Server bei einem anderen Provider zum Einsatz kommen, der im Fall eines Ausfalls einfach die Funktion des ausgefallenen “Kollegen” übernimmt.

Soweit die Theorie. Ein wenig Recherche später fiel die Wahl auf das durchaus vergleichbare Modell “V-PowerServer M” von Strato. Die beiden Server unterscheiden sich auf dem Papier nur marginal, Hosteurope bietet mehr inklusiven Traffic, aber weniger garantiertes RAM, dafür ist Strato ein paar Euro teuerer. Wenn man eine kürzere Vertragslaufzeit möchte, ist Hosteurope derzeit die bessere Wahl: Die Zahlung einer Einmalpauschale von 19,90 Euro garantiert bei Hosteurope eine einmonatige Mindestvertragslaufzeit mit monatlicher Kündigungsfrist, während Strato für die selbe Einmalzahlung nur eine Reduktion auf 6 Monate Mindestlaufzeit gewährt. Weiterlesen »

Plesk VServer: shmpages im schwarzen Bereich?

Manche Sachen muss man nicht verstehen, sondern einfach nur hinnehmen.
So auch das:

Ein von mir mitbetreuter Hosteurope vServer 3.0 “Max” verabschiedete sich in unregelmässigen Abständen immer wieder im Service httpd, also Web.
Der Kunde, der normalerweise recht gut mit seinem System klar kommt, wandte sich heute morgen an mich, mit der Bitte doch mal nachzusehen, woran denn das liegen könnte.

Der erste Verdacht fiel natürlich auf die Ressourcenbeschränkung innerhalb der Virtuozzo / Plesk Umgebung. Und richtig: Der Parameter für die Beschränkung der shmpages war hin und wieder und nicht ganz nachvollziehbar im “schwarzen Bereich”, also am Anschlag. Das hatte zur Folge, dass keine neuen Prozesse mehr gestartet werden konnten und daher der Apache Webserver keine neuen Childprozesse mehr zu erzeugen im Stande war.

Was sind denn nun diese “shmpages”?

Parallels meint dazu:

shmpages: the total size of shared memory (IPC, shared anonymous mappings and tmpfs objects).

Aha, also der von Anwendungen geteilte, für Interprozesskommunikation und Objekten im temporären Filesystem genutzte Speicher.

tmpfs?
Da hab ich dann, bevor ich den Bohnenzähler (cat /proc/user_beancounter) anwerfe, einfach mal ein df -h auf der Root-Shell abgesetzt um zu gucken, was denn auf dem Filesystem so abgeht.

Und wirklich: in /usr/psa/handlers/spool fand ich dann über 20.000 E-Mails, teilweise recht alt, die darauf warteten, händisch gelöscht zu werden.

Der shmpages – Counter ist dann sofort um diese 20.000 Einheiten zurück gegangen und alles ist wieder gut. Hoffe ich :)

Weiss jemand, warum das Spool-Verzeichnis im tmpfs liegt und den shmpages zugerechnet wird? Notwendigkeit oder Schikane?