Update auf Plesk 9.5.2 auf Strato Power Server L

Nur mal schnell, weil ich’s gestern hatte und sonst vielleicht vergesse. Vielleicht interessierts ja sonst noch jemanden.

Die Strato Power Server werden aktuell mit Plesk 9.3.0 und einer recht aktuellen Ubuntu Hardy Installation ausgeliefert. Um nun auf das aktuelle Plesk Panel updaten zu können, sollte man zunächst im Kundenbereich (config.stratoserver.net // Serverkonfiguration // Plesk) beim betreffenden Server die aktuelle plesk-Lizenz aktivieren (PLESK_95_FOR_VZ). Die Wartezeit, bis die Lizenz gültig und herunterladbar ist, kann man damit überbrücken, das Update zu fahren.

Dazu als Root mittels SSH auf die Shell einloggen und

apt-get update
apt-get dist-upgrade

eingeben.

Dann wird Plesk 9.5.x aus den Repositories gezogen und installiert. Versuchts erst gar nicht mir dem Web-Installer, der bricht immer mit Lizenzproblemen ab. Nachdem dist-upgrade durchgelaufen ist, kann man die aktuelle Lizenz aus dem Config-Bereich von Strato herunterladen und im Plesk-Backend hochladen. Viola!

Achja: Vergiss vorher Dein Backup nicht!


Plesk VServer: shmpages im schwarzen Bereich?

Manche Sachen muss man nicht verstehen, sondern einfach nur hinnehmen.
So auch das:

Ein von mir mitbetreuter Hosteurope vServer 3.0 “Max” verabschiedete sich in unregelmässigen Abständen immer wieder im Service httpd, also Web.
Der Kunde, der normalerweise recht gut mit seinem System klar kommt, wandte sich heute morgen an mich, mit der Bitte doch mal nachzusehen, woran denn das liegen könnte.

Der erste Verdacht fiel natürlich auf die Ressourcenbeschränkung innerhalb der Virtuozzo / Plesk Umgebung. Und richtig: Der Parameter für die Beschränkung der shmpages war hin und wieder und nicht ganz nachvollziehbar im “schwarzen Bereich”, also am Anschlag. Das hatte zur Folge, dass keine neuen Prozesse mehr gestartet werden konnten und daher der Apache Webserver keine neuen Childprozesse mehr zu erzeugen im Stande war.

Was sind denn nun diese “shmpages”?

Parallels meint dazu:

shmpages: the total size of shared memory (IPC, shared anonymous mappings and tmpfs objects).

Aha, also der von Anwendungen geteilte, für Interprozesskommunikation und Objekten im temporären Filesystem genutzte Speicher.

tmpfs?
Da hab ich dann, bevor ich den Bohnenzähler (cat /proc/user_beancounter) anwerfe, einfach mal ein df -h auf der Root-Shell abgesetzt um zu gucken, was denn auf dem Filesystem so abgeht.

Und wirklich: in /usr/psa/handlers/spool fand ich dann über 20.000 E-Mails, teilweise recht alt, die darauf warteten, händisch gelöscht zu werden.

Der shmpages – Counter ist dann sofort um diese 20.000 Einheiten zurück gegangen und alles ist wieder gut. Hoffe ich :)

Weiss jemand, warum das Spool-Verzeichnis im tmpfs liegt und den shmpages zugerechnet wird? Notwendigkeit oder Schikane?

Autoresponder beim VPS Server einrichten.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist das korrekte Einrichten eines Autoresponders für eine E-Mailadresse auf einem VPS-Server mit CPX als Administrations-Oberfläche.

Dazu muss die E-Mailadresse zunächst zwingend einem “Benutzer” zugeordnet werden.
Dieser Benutzer ist nichts weiter als das Postfach mit dem entsprechenden Namen und dem Kennwort zum späteren Abruf der Mail.
Beim Anlegen dieses Benutzers müssen Sie das Feld “Shell Access” in den “End User Privileges” aktivieren. Ansonsten gibt es später eine Fehlermeldung.

Danach können Sie sich in CPX als Mailbox-User anmelden und im Reiter “Mail” unter “Mailbox Options” den Autoresponder aktivieren.

Sollten Sie die folgende Fehlermeldung erhalten, ist die Option “Shell Access” nicht aktiv:

—– The following addresses had permanent fatal errors —–
“| /www/cgi-bin/openwebmail/vacation.pl
(Einige Parameter der betroffenen E-Mailadresse)

Aktivieren Sie den Shell-Access und Ihr Autoresponder wird funktionieren.