Blick nach drüben: Verfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung.

Manchmal gibt es sowas wie Lichtblicke. Hoffnungsschimmer, das es doch noch so etwas wie “vernunftbegabte Wesen” gibt.

Der folgenden Ausführung des deutschen Bundesverfassungserichts muss man einfach nichts mehr hinzufügen. Einfach lesen, setzen lassen und dann still lächelnd eine Schweigeminute für Zensursula einlegen …

(…)

Allerdings handelt es sich bei einer solchen Speicherung um einen
besonders schweren Eingriff mit einer Streubreite, wie sie die
Rechtsordnung bisher nicht kennt. Auch wenn sich die Speicherung nicht
auf die Kommunikationsinhalte erstreckt, lassen sich aus diesen Daten
bis in die Intimsphäre hineinreichende inhaltliche Rückschlüsse ziehen.
Adressaten, Daten, Uhrzeit und Ort von Telefongesprächen erlauben, wenn
sie über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, in ihrer Kombination
detaillierte Aussagen zu gesellschaftlichen oder politischen
Zugehörigkeiten sowie persönlichen Vorlieben, Neigungen und Schwächen.
Je nach Nutzung der Telekommunikation kann eine solche Speicherung die
Erstellung aussagekräftiger Persönlichkeits und Bewegungsprofile
praktisch jeden Bürgers ermöglichen. Auch steigt das Risiko von Bürgern,
weiteren Ermittlungen ausgesetzt zu werden, ohne selbst hierzu Anlass
gegeben zu haben. Darüber hinaus verschärfen die
Missbrauchsmöglichkeiten, die mit einer solchen Datensammlung verbunden
sind, deren belastende Wirkung. Zumal die Speicherung und
Datenverwendung nicht bemerkt werden, ist die anlasslose Speicherung von
Telekommunikationsverkehrsdaten geeignet, ein diffus bedrohliches Gefühl
des Beobachtetseins hervorzurufen, das eine unbefangene Wahrnehmung der
Grundrechte in vielen Bereichen beeinträchtigen kann.

(…)

Quelle zum Nachlesen: http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-011.html

Plopp.. Da geht die Pulle auf!


Der reiche Sack, Dr. Pott und der sagenhafte Reichtum im Internet.

Ich glaube, ich sollte mal wieder “Back to the Roots” und diesen Blog hier mit etwas befüllen, mit dem nicht nur Leser, die bereits eine Homepage haben und / oder sich mit irgend welchen Spezialproblem(ch)en herumschlagen, etwas anfangen können. Geld verdienen im Internet zum Beispiel. Also Direktmarketing in seiner reinsten Form. Dieses Thema gärt nun schon lange in mir und nach einigen langen Monaten sollte vielleicht mal wieder etwas kommen, das irgendwie in Richtung Motivation, Ansprache und Selbständigkeit im Netz zielt. Grade in Krisenzeiten wie heute ein unschlagbares Thema, wenn man mal über den technologischen, Nerd-behafteten Tellerrand hinausschaut. Denn da draussen im Web ist ganz schön was los…

Achtung: Ziemlich langer Artikel über die verschiedenen Möglichkeiten, im Internet etwas, etwas mehr, oder sogar ziemlich viel Geld zu verdienen …

Schaut man mal bei Google nach “Geld verdienen im Internet” wird man von der Fülle an Rezepten, Tipps, Tricks und “gut gemeinten” Ratgebern fast erschlagen. Selbst auf einem “Frage-und-Antwort” Portal wie z.B. www.gutefrage.net finden sich aktuell (26.08.2009) sage und schreibe 774 Seiten mit Fragen und Antworten, die sich nur um das Thema “Geld verdienen im Internet” drehen. Ein gigantischer Bedarf also. Ist ja auch kein Wunder, denn rein theoretisch ist kein Arbeitsplatz so nah wie der heimische Computer und das Internet, mittlerweile überall verfügbar, bietet jedermann und jederfrau überall die Möglichkeit mit Millionen potentieller Kunden in Berührung zu kommen. Soweit die Theorie.

Das Ganze erinnert irgendwie an die Suche nach dem ominösen Goldklumpen im Yukon-River, den Goldrausch des vergangenen Jahrhunderts, der zu wahren Völkerwanderungen führte. Nur auf die vage Hoffnung hin, vielleicht einen Klumpen Glück zu finden.
Heute muss man dafür die warme Wohnung nicht verlassen. Aber ist mit dem gewachsenen Komfort auch die Wahrscheinlichkeit auf Geld, Glück und Zufriedenheit gewachsen? Wird man im Internet schneller reich als am Yukon? Bietet das Internet die Chance auf einen Zuverdienst, einen Nebenjob, der ausreichend Sicher ist, um eine Zukunft für sich und vielleicht sogar seine Familie  aufzubauen?

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