Archiv für April, 2010




WordPress anpassen: wp-cache, iphone-theme und Google Page-Speed

Jaja,.. Wenn man sich mal in was verbissen hat.
Nachdem ich also gestern etwas am Server rumgeschraubt hatte und WordPress ein Caching verordnete, machte ich mir so meine Gedanken, was man denn noch tun könnte…

Ein Blick in Google Analytics zu werfen ist dabei sicher keine falsche Idee.
Dabei fiel mir auf, das mit sinkender Zugriffszeit auch die sogenannte “Bounce Rate”  ein wenig zurück zu gehen scheint.
Ich werde es beobachten.

Beim Quersurfen durch Analytics fielen mir dann noch diverse Besucher auf, die meinen Blog hier tatsächlich mit einem mobilen Endgerät wie dem iPhone besuchen. Nicht wirklich viele, aber immerhin.

Also, “all Hands on Deck”, wie wir so sagen, und Klar zur Runde 2….

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WordPress-Blog frisieren: Mehr Speed durch apc, cache und gzip.

Google zwitschert es nun schon seit Wochen von den virtuellen Bäumen und so langsam kann man sich dem “Hype” rund um das Geschwindigkeits-Tuning der eigenen Webseite nicht mehr entziehen.

Gestern dann kam das Fass zum überlaufen. Peer Wandiger reizte mit seinem Traffic-Tipp Newsletter zum Thema “Webseiten Geschindigkeit”, Google erklärt das Thema zum Ranking-Faktor und mein Kollege in Bern bastelt an einer Seite herum, die in Kürze wohl etwas mehr Besucher zu erwarten hat und deswegen im Vorfeld “tiefergelegt” werden muss.

Also: Carpe Diem und Los… Schnappen wir uns einen virtuellen Server und schauen mal was “off-site”, also ohne am Content selbst etwas zu verändern, zu erreichen ist.

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Plesk 9.5.1: Nach Update funktioniert Webmail “Horde” nicht mehr

Früher Vogel fängt den Wurm. Ich konnte mal wieder die Finger nicht davon lassen und habe die neueste Version von Plesk auf meinen virtuellen Servern aufspielen müssen.

Dabei sollte ich doch wissen, das gröbere Versionssprünge bei Plesk gern mal zu erhöhtem Kaffekonsum, Zigarettennotstand und Rändern unter den Augen führen ;)

Diesmal ging aber alles erstaunlich glatt über die Bühne. Ein paar Fehlermeldungen, die aber so abstrus klangen, das ich Sie einfach mal ignorierte. Und tatsächlich, nach wenigen Minuten Wartezeit strahlte mich der Loginscreen von Plesk 9.5.1. an. Im Update-Manager alle Häkchen grün, was will man mehr!?

Aber bekanntlich soll man den Tag ja nicht vor dem Abend loben! Niemals!
Und tatsächlich, nach einigen Stunden trudelten die ersten Kundenmails ein: Das Webmail geht nicht. Na Klasse. Eines meiner “Lieblingsthemen”.

Zuerst also das Error-Log gecheckt: /var/log/psa-horde/psa-horde.log war genau Null Bytes gross.
Also mal wieder Blindflug.

Am einfachsten ist in solchen Fällen zunächst immer mal die typische “Windows-Lösung”:  Runter mit dem Kram und dann neu installieren. Nur hilft das nicht über das Plesk-Panel. Da bleiben nämlich, ähnlich Windows, nach einer Deinstallation Reste der alten Version übrig.

Geholfen hat dann folgendes Vorgehen:

  • Das Verzeichnis /etc/psa-webmail/horde sichern:
    cp /etc/psa-webmail/horde /etc/psa-webmail/horde.bak -R
  • Den ganzen Horde-Krempel löschen:
    dpkg –purge –force-depends psa-horde psa-imp psa-kronolith psa-mnemo psa-turba psa-ingo psa-mimp
  • Wirklich allen Horde-Kram löschen:
    delete /etc/psa-webmail/horde/*
  • Dann über den Autoinstaller auf der SSH-Shell Horde nachinstallieren. Nich ganz trivial, wenn man die guten, alten Kommandozeilen-Installer nicht kennt ;)
  • Zu guter letzt die Zugangspasswörter für Horde restaurieren:
    cp /etc/psa-webmail/horde.bak/.horde.shadow /etc/psa-webmail/horde.bak/.horde.shadow
  • Ich neige dann zu Server-Restarts um mal Ordnung in alles zu bringen.

Fertig. Horde läuft wieder. Bei mir zumindest.

vServer von Hosteurope und Strato im Vergleich. Teil 3: Action.

Nun hatte ich ja schon einige Tage Zeit, die beiden Kontrahenten im Vergleich laufen zu lassen. Von den Ressourcen her, geben sich die beiden Kandidaten nicht viel. Beide Systeme laufen vergleichsweise fix.

Die Aufgabe, eine ziemlich gut frequentierte Webseite auf einem Typo3-CMS laufen zu lassen, erledigten die vServer von Hosteurope und Strato zufriedenstellend. Knackpunkt bei beiden Servern waren hier nicht die bereitgestellte Menge an Arbeitsspeicher, sondern die manchmal etwas zu knappe CPU-Leistung, die eine flinke Abarbeitung auch zu Spitzenzeiten behinderten. Die Zugriffszahlen lagen bei gegen 4000 Besucher pro Stunde. Für ein TYPO3 CMS mit Datenbankintensiven Plug-Ins, z.B. einem für den Kunden angepassten tt_news, geht es für mich in Ordnung, wenn die vServer überhaupt noch in erträglichen Zeitspannen überhaupt etwas ausliefern. Weiterlesen »