23. Aug, 2010
Letztes Wochenende war ich mal wieder auf “meinem” See unterwegs. Bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Estavayer le Lac am nächsten Morgen, gelang mir das folgende Beweisfoto:

Suchmaschinenoptimierung kann also durchaus eine wirklich lohnende Sache sein: So macht SEO richtig Spass.
Das Foto ist übrigens keine Trickserei! Dieses Boot gibt es auf dem Neuenburgersee in der Schweiz wirklich :)
4. Aug, 2010
Man hat’s nicht leicht – aber leicht hat’s einen! Zum Beispiel immer wieder gerne am Montag nach den Ferien. Wenn die ersten Mails mal wieder auf was gröberes schliessen lassen, geeignet den mühsam errungenen Erholungseffekt in der grosse Wolke der Erinnerungen aufgehen zu lassen.
Zum Beispiel das Mail der Kundin K., das mir mitteilt, dass einer unserer Server angeblich auf einer Blacklist für Spammer steht. Und tatsächlich: Auf Backscatter.org finde ich die angegebene IP als geblockt eingetragen. Eine klare Aufforderung zur Handlung, auch wenn ich geneigt bin anzunehmen, dass die Backsquatter-Liste nicht von den allermeisten Mailprovidern verwendet wird und unsere IP sich dort in wirklich guter, illustrer Gesellschaft befindet…
Was ist Backscatter überhaupt!? Zurückschnattern? Weiterlesen »
3. Jun, 2010
Nur mal schnell, weil ich’s gestern hatte und sonst vielleicht vergesse. Vielleicht interessierts ja sonst noch jemanden.
Die Strato Power Server werden aktuell mit Plesk 9.3.0 und einer recht aktuellen Ubuntu Hardy Installation ausgeliefert. Um nun auf das aktuelle Plesk Panel updaten zu können, sollte man zunächst im Kundenbereich (config.stratoserver.net // Serverkonfiguration // Plesk) beim betreffenden Server die aktuelle plesk-Lizenz aktivieren (PLESK_95_FOR_VZ). Die Wartezeit, bis die Lizenz gültig und herunterladbar ist, kann man damit überbrücken, das Update zu fahren.
Dazu als Root mittels SSH auf die Shell einloggen und
apt-get update
apt-get dist-upgrade
eingeben.
Dann wird Plesk 9.5.x aus den Repositories gezogen und installiert. Versuchts erst gar nicht mir dem Web-Installer, der bricht immer mit Lizenzproblemen ab. Nachdem dist-upgrade durchgelaufen ist, kann man die aktuelle Lizenz aus dem Config-Bereich von Strato herunterladen und im Plesk-Backend hochladen. Viola!
Achja: Vergiss vorher Dein Backup nicht!
28. Apr, 2010
Jaja,.. Wenn man sich mal in was verbissen hat.
Nachdem ich also gestern etwas am Server rumgeschraubt hatte und WordPress ein Caching verordnete, machte ich mir so meine Gedanken, was man denn noch tun könnte…
Ein Blick in Google Analytics zu werfen ist dabei sicher keine falsche Idee.
Dabei fiel mir auf, das mit sinkender Zugriffszeit auch die sogenannte “Bounce Rate” ein wenig zurück zu gehen scheint.
Ich werde es beobachten.
Beim Quersurfen durch Analytics fielen mir dann noch diverse Besucher auf, die meinen Blog hier tatsächlich mit einem mobilen Endgerät wie dem iPhone besuchen. Nicht wirklich viele, aber immerhin.
Also, “all Hands on Deck”, wie wir so sagen, und Klar zur Runde 2….
Weiterlesen »
27. Apr, 2010
Google zwitschert es nun schon seit Wochen von den virtuellen Bäumen und so langsam kann man sich dem “Hype” rund um das Geschwindigkeits-Tuning der eigenen Webseite nicht mehr entziehen.
Gestern dann kam das Fass zum überlaufen. Peer Wandiger reizte mit seinem Traffic-Tipp Newsletter zum Thema “Webseiten Geschindigkeit”, Google erklärt das Thema zum Ranking-Faktor und mein Kollege in Bern bastelt an einer Seite herum, die in Kürze wohl etwas mehr Besucher zu erwarten hat und deswegen im Vorfeld “tiefergelegt” werden muss.
Also: Carpe Diem und Los… Schnappen wir uns einen virtuellen Server und schauen mal was “off-site”, also ohne am Content selbst etwas zu verändern, zu erreichen ist.
Weiterlesen »
21. Apr, 2010
Früher Vogel fängt den Wurm. Ich konnte mal wieder die Finger nicht davon lassen und habe die neueste Version von Plesk auf meinen virtuellen Servern aufspielen müssen.
Dabei sollte ich doch wissen, das gröbere Versionssprünge bei Plesk gern mal zu erhöhtem Kaffekonsum, Zigarettennotstand und Rändern unter den Augen führen ;)
Diesmal ging aber alles erstaunlich glatt über die Bühne. Ein paar Fehlermeldungen, die aber so abstrus klangen, das ich Sie einfach mal ignorierte. Und tatsächlich, nach wenigen Minuten Wartezeit strahlte mich der Loginscreen von Plesk 9.5.1. an. Im Update-Manager alle Häkchen grün, was will man mehr!?
Aber bekanntlich soll man den Tag ja nicht vor dem Abend loben! Niemals!
Und tatsächlich, nach einigen Stunden trudelten die ersten Kundenmails ein: Das Webmail geht nicht. Na Klasse. Eines meiner “Lieblingsthemen”.
Zuerst also das Error-Log gecheckt: /var/log/psa-horde/psa-horde.log war genau Null Bytes gross.
Also mal wieder Blindflug.
Am einfachsten ist in solchen Fällen zunächst immer mal die typische “Windows-Lösung”: Runter mit dem Kram und dann neu installieren. Nur hilft das nicht über das Plesk-Panel. Da bleiben nämlich, ähnlich Windows, nach einer Deinstallation Reste der alten Version übrig.
Geholfen hat dann folgendes Vorgehen:
- Das Verzeichnis /etc/psa-webmail/horde sichern:
cp /etc/psa-webmail/horde /etc/psa-webmail/horde.bak -R
- Den ganzen Horde-Krempel löschen:
dpkg –purge –force-depends psa-horde psa-imp psa-kronolith psa-mnemo psa-turba psa-ingo psa-mimp
- Wirklich allen Horde-Kram löschen:
delete /etc/psa-webmail/horde/*
- Dann über den Autoinstaller auf der SSH-Shell Horde nachinstallieren. Nich ganz trivial, wenn man die guten, alten Kommandozeilen-Installer nicht kennt ;)
- Zu guter letzt die Zugangspasswörter für Horde restaurieren:
cp /etc/psa-webmail/horde.bak/.horde.shadow /etc/psa-webmail/horde.bak/.horde.shadow
- Ich neige dann zu Server-Restarts um mal Ordnung in alles zu bringen.
Fertig. Horde läuft wieder. Bei mir zumindest.
15. Apr, 2010
Nun hatte ich ja schon einige Tage Zeit, die beiden Kontrahenten im Vergleich laufen zu lassen. Von den Ressourcen her, geben sich die beiden Kandidaten nicht viel. Beide Systeme laufen vergleichsweise fix.
Die Aufgabe, eine ziemlich gut frequentierte Webseite auf einem Typo3-CMS laufen zu lassen, erledigten die vServer von Hosteurope und Strato zufriedenstellend. Knackpunkt bei beiden Servern waren hier nicht die bereitgestellte Menge an Arbeitsspeicher, sondern die manchmal etwas zu knappe CPU-Leistung, die eine flinke Abarbeitung auch zu Spitzenzeiten behinderten. Die Zugriffszahlen lagen bei gegen 4000 Besucher pro Stunde. Für ein TYPO3 CMS mit Datenbankintensiven Plug-Ins, z.B. einem für den Kunden angepassten tt_news, geht es für mich in Ordnung, wenn die vServer überhaupt noch in erträglichen Zeitspannen überhaupt etwas ausliefern. Weiterlesen »
29. Mrz, 2010
Durch das schlanke Bestellsystem bei Strato ging die Bereitstellung des neuen Servers recht fix. Wenn man das Wochenende mal abzieht benötigte Strato für die Auslieferung eines vServers an einen unbekannten Neukunden grade mal 7 Stunden. Punkt für Strato. Hosteurope lässt sich die Kundendaten per Briefpost bestätigen und hinkt initial um einige Tage hinterher.
Genau wie bei Hosteurope erhält man ein aus einem Image geklontes System. Dieses ist nicht auf dem neuesten Stand, in meinem Fall handelt es sich um ein OpenSuSE 11.1 mit aktiviertem Plesk 9.2.1. Ich hätte gern ein Ubuntu-Image gehabt, aber im Gegensatz zu Hosteurope bekommt man bei Strato immer eine SuSE Installation. Über den Punkt “Neuinstallation” im Kundenbereich kann man dann eine Installation eines anderen Images anwählen, hier “aktuell” Ubuntu 8.04 mit Plesk 9.0. Weiterlesen »
27. Mrz, 2010
Ein Kunde hostet derzeit sein Projekt auf einem V-Server 4.0 L von Hosteurope. Da gewünscht wird, eine “Ready-to-Switch” Backup-Lösung zu implementieren, soll ein ähnlicher V-Server bei einem anderen Provider zum Einsatz kommen, der im Fall eines Ausfalls einfach die Funktion des ausgefallenen “Kollegen” übernimmt.
Soweit die Theorie. Ein wenig Recherche später fiel die Wahl auf das durchaus vergleichbare Modell “V-PowerServer M” von Strato. Die beiden Server unterscheiden sich auf dem Papier nur marginal, Hosteurope bietet mehr inklusiven Traffic, aber weniger garantiertes RAM, dafür ist Strato ein paar Euro teuerer. Wenn man eine kürzere Vertragslaufzeit möchte, ist Hosteurope derzeit die bessere Wahl: Die Zahlung einer Einmalpauschale von 19,90 Euro garantiert bei Hosteurope eine einmonatige Mindestvertragslaufzeit mit monatlicher Kündigungsfrist, während Strato für die selbe Einmalzahlung nur eine Reduktion auf 6 Monate Mindestlaufzeit gewährt. Weiterlesen »
2. Mrz, 2010
Manchmal gibt es sowas wie Lichtblicke. Hoffnungsschimmer, das es doch noch so etwas wie “vernunftbegabte Wesen” gibt.
Der folgenden Ausführung des deutschen Bundesverfassungserichts muss man einfach nichts mehr hinzufügen. Einfach lesen, setzen lassen und dann still lächelnd eine Schweigeminute für Zensursula einlegen …
(…)
Allerdings handelt es sich bei einer solchen Speicherung um einen
besonders schweren Eingriff mit einer Streubreite, wie sie die
Rechtsordnung bisher nicht kennt. Auch wenn sich die Speicherung nicht
auf die Kommunikationsinhalte erstreckt, lassen sich aus diesen Daten
bis in die Intimsphäre hineinreichende inhaltliche Rückschlüsse ziehen.
Adressaten, Daten, Uhrzeit und Ort von Telefongesprächen erlauben, wenn
sie über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, in ihrer Kombination
detaillierte Aussagen zu gesellschaftlichen oder politischen
Zugehörigkeiten sowie persönlichen Vorlieben, Neigungen und Schwächen.
Je nach Nutzung der Telekommunikation kann eine solche Speicherung die
Erstellung aussagekräftiger Persönlichkeits und Bewegungsprofile
praktisch jeden Bürgers ermöglichen. Auch steigt das Risiko von Bürgern,
weiteren Ermittlungen ausgesetzt zu werden, ohne selbst hierzu Anlass
gegeben zu haben. Darüber hinaus verschärfen die
Missbrauchsmöglichkeiten, die mit einer solchen Datensammlung verbunden
sind, deren belastende Wirkung. Zumal die Speicherung und
Datenverwendung nicht bemerkt werden, ist die anlasslose Speicherung von
Telekommunikationsverkehrsdaten geeignet, ein diffus bedrohliches Gefühl
des Beobachtetseins hervorzurufen, das eine unbefangene Wahrnehmung der
Grundrechte in vielen Bereichen beeinträchtigen kann.
(…)
Quelle zum Nachlesen: http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-011.html
Plopp.. Da geht die Pulle auf!